Die Fahrt begann mit einem Schreck in der Morgenstunde. Unsere eigentlich vorgesehene Fahrerin für das Begleitfahrzeug meldete sich krank - und ihren Menne gleich mit. Somit fielen schon mal 2 Teilnehmer aus. Kurzfristig sprang dann Rübe ein und übernahm dankenswerter Weise den Transport von Wasser und Klamotten etc. Als nächster Schreck dann das Szenario am Müngersdorfer Stadion. An unserem Treffpunkt tobte ein Medien/Prominenten-Fußballturnier. Also mussten wir ein paar hundert Meter Richtung Radstadion (!) ausweichen.
Aber wir hatten auch Glück: Das Wetter war phänomenal!!
Alle Teilnehmer, die Kollegen von center TV und von der Bild Zeitung, und natürlich auch Lützel waren pünktlich da. Um exakt 13.00 ging es los Richtung Kölnarena, wo wir die weiteren 4 Teilnehmer trafen.
Das Feld zog sich teilweise schnell auseinander, zum Teil wegen der Leistungsunterschiede, zum Teil wegen der vielen roten Ampeln, die nicht alle im grünen Bereich überqueren konnten. 

In Untereschbach nahmen wir unsere erste Pause mit Wasser und ein paar Snacks ein. Die Pommes haben wir sportlich weggelassen und sind dann stramm nach Heiligenhaus hinauf. Die anschließende Abfahrt wurde mit bis zu 71km/h zurückgelegt. Ein Teilnehmer brachte dabei sein Rad bis an die Belastungsgrenze und verlor unterwegs durch das starke Schlackern des Rades seine Trinkflasche. 
In Overath wurde unsere Gruppe mehr als verdoppelt, so dass wir insgesamt auf 24 Fahrer kamen - meines Wissens von 10 bis 52 Jahre alt!
Leider verloren wir kurzfristig unseren Begleitwagen und zwei Teilnehmer aus den Augen, so dass wir erst später wieder zusammenschließen konnten.
Unterwegs mussten dann leider 3 Radler ihre Grenzen erkennen und fuhren mit der Bahn bzw mit dem Besenwagen weiter. Aber am Steinmüllergelände in GM trafen wir uns wieder und begutachteten den möglichen Standort der neuen Halle. Einige wollten am liebsten sofort zum Spaten greifen und losbauen... 
Mit viel Geklingel und Hallo trafen wir wie geplant um 18:15 an der EHH ein - ein letztes Gruppenfoto und schon ging es unter die verdiente Dusche. Ein Bier im Foyer und das Spiel ging los.
Nach dem Spiel fuhr ich mit 2 Kollegen zurück nach Köln. Erschöpft, aber zufrieden holte ich noch mein Auto vom Stadionparkplatz ab. Und dann kam der passende Abschluss: Es begann aus Eimern zu regnen. Innerhalb von Sekunden war ich völlig durchnässt und dachte erneut: Was hatten wir für ein Sahne-Glück mit dem Wetter!!!

An dieser Stelle erneut ein Dank an alle Teilnehmer, die Sponsoren, die Geschäftsstelle, Lützel, und alle, die ich jetzt vielleicht vergessen habe. Spätestens beim nächstens Titel oder zur Eröffnung der neuen Halle sind wir wieder da!!




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